»Eine starke Beziehung zur Sprache«
Luise Rinser

in einem Brief vom 6. Mai 1972 über ein nicht veröffentlichtes lyrisches Prosastück von Elfriede Eckle

»Am Fluss bei den gelben Lilien:
Ein Dorf erlebt das Ende des Zweiten Weltkrieges«

Am Fluss bei den gelben Lilien Ein Dorf im letzten Kriegsjahr 1944/1945. Die Menschen sehen dem Ende entgegen. Die meisten mit Schrecken, einige wenige mit Hoffnung auf eine Befreiung. Zu den letzteren gehört Doreth, die Bürgermeisterwitwe. Als es dann soweit ist und die Amerikaner einmarschieren, sitzen alle im selben Boot. Die Einheimischen wie die Ausgebombten, die Kriegsheimkehrer, die Flüchtlinge, die Zwangsarbeiter und die ehemals Verfolgten, alle, die der Krieg in dieses kleine Dorf am Fluss verschlagen hat. Sie müssen nun einen Neuanfang wagen. Symbol für diesen Neuanfang ist das selbstgebaute Boot, mit dem die Kinder den Fluss hinunterfahren.

Eine einfühlsame Erzählung dieser Einzelschicksale, in deren Mittelpunkt die zarte Liebesgeschichte zwischen der russischen Zwangsarbeiterin Marija und dem deutsch-amerikanischen Besatzungssoldaten Joe steht. Den Hintergrund der Erzählung bildet die bis heute unveränderte, einzigartige Auenlandschaft des Baunachgrundes.

Bestellmöglichkeiten: Das Buch kann über den Verlag Bucheinband.de Heidenau und über Amazon bezogen werden.

»Als Julia mir das Pelzchen gab«

Als Julia mir das Pelzchen gab Mit Hilfe einer spanischen Niederlassung der Firma Siemens gelingt den Jüdinnen Sina und Annemie mit einem von Annemies Kindern 1943 die Flucht aus Hitler-Deutschland. Bei einer Razzia auf ihren Zug in Frankreich kurz vor der spanischen Grenze werden sie verhaftet und in ein Internierungslager für weibliche politische Gefangene gebracht, sämtlich Frauen, die im Spanischen Bürgerkrieg auf der Seite der Internationalen Brigaden gegen Francos Faschismus gekämpft haben und sich am Ende in ihrem Idealismus getäuscht sehen.

Im Lager entsteht eine enge Freundschaft zwischen Annemie und der Balkanjüdin Julia, einer bulgarischen Intellektuellen, die bei ihrer Flucht aus Spanien ihr Kind zurücklassen musste. Nur durch diese Freundschaft und mit Hilfe eines deutschen Offiziers überlebt Annemie das Lager. Auf der Suche nach Julias Kind wird sie mit einem für Spanien schmerzlichen Thema konfrontiert, das gerade heute wieder aktuell ist, erlebt aber auch die großartige Landschaft Zentralspaniens, die Anmut seiner Feste und Folklore und den Beginn einer großen Liebe: eine Begegnung mit dem echten Spanien, von einer Kennerin meisterhaft und zuweilen aus ironischer Distanz erzählt.

Bestellmöglichkeiten: Das Buch kann über den Verlag Bucheinband.de Heidenau, die Autorin und Amazon, auch als Kindle Edition (e-Book) bezogen werden.

»Die Bäume weinen um Regen«

Die Bäume weinen um Regen In dieser packend erzählten Geschichte zeichnet die Autorin ein Sittenbild dörflichen Lebens vor allem während der NS-Zeit, vor dessen Hintergrund sich das Schicksal der weiblichen Hauptfigur Doreth erfüllt.

Sie, die sich während des Ersten Weltkrieges zu selbst verantwortlichem Handeln emanzipiert hat, entscheidet sich zeitlebens für die Schwächeren. Darum zögert sie auch nicht, Existenz und Leben aufs Spiel zu setzen, als es gilt, ihre sefardischen Verwandten vor der Verfolgung durch das NS-Regime zu retten.

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Autorenlesung von Elfriede Eckle
Interview mit Elfriede Eckle
Elfriede Eckle liest "Der zerbrochene Armreif"